Die Behandlung von Schnupfen richtet sich immer nach der Ursache. Der HNO-Arzt beziehungsweise der Allergologe oder Internist werden stets sehr individuell auf ihre Patienten eingehen.
Bei einem infektiösen akuten Schnupfen geht es in erster Linie darum, die Beschwerden zu lindern. Hier helfen Wärme, Inhalieren von Dampf, eventuell mit Kräuterzusätzen wie Kamille oder Eibisch, Kräutertees (siehe Heilpflanzenlexikon), Rotlicht. Antibiotika kommen nur zum Einsatz, wenn eine (zusätzliche) bakterielle Infektion vorliegt. Mehr dazu in den Krankheitsratgebern Erkältung und Grippe.
Hals-Nasen-Ohrenärzte empfehlen häufig auch Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung, vor allem um die Schleimhäute gut zu befeuchten und Schnupfen vorzubeugen.
Wer unter allergischem Schnupfen leidet, sollte in erster Linie den Auslöser meiden. Das ist allerdings nicht immer möglich. Eine spezielle Immuntherapie und eine Reihe von Medikamenten setzen Allergologen gezielt und individuell je nach Allergieform ein. Mehr dazu im Krankheitsratgeber Heuschnupfen – allergischer Schnupfen.
Vorbeugen – die Nase gesund halten
Stärken Sie Ihr Immunsystem. Viel Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit Obst und Gemüse und regelmäßige Entspannung sind die beste Basis. Kneipp-Anwendungen, Aufenthalte am Meer und gezielter Stressabbau verschaffen Ihnen Extra-Energien, um gut durch die Schnupfenzeit zu kommen und die Abwehrkraft Ihrer Nase fit zu halten.
Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de;
13.09.2005, aktualisiert am 14.12.2011
Bildnachweis: Thinkstock/Pixland
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