Ursachen von allergischem Schnupfen: Er ist Teil einer überschießenden, entzündlichen Abwehrreaktion gegen eingeatmete, an sich harmlose Teilchen oder Stoffe, die aber für eine steigende Zahl von Menschen aus unterschiedlichen Gründen zu einem Allergieauslöser (Allergen) geworden sind.
Heuschnupfen ist die häufigste allergische Erkrankung. Tritt er jahreszeitlich begrenzt (saisonal) akut auf, sind in der Regel Pollen, Blütenstaubteilchen von Bäumen oder Gräsern, die Allergene. Für eine ganzjährige, chronische allergische Rhinitis sind häufig Hausstaubmilben, Tierhaare und -schuppen sowie Schimmelpilze, allergieauslösende Arbeitsstoffe oder Lebensmittel verantwortlich. Nicht selten entwickelt sich auch Asthma daraus.
Symptome: Fließende Nase mit vorwiegend wässrigem Schleim, tränende Augen, Jucken in Nase, Rachen und Augen, geschwollene Nasenschleimhaut, Niesanfälle, Hustenreiz sowie manchmal auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Atembeschwerden. Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome vor allem im Frühjahr und Sommer, etwa von März bis Juli oder in den Spätsommer hinein. Bei anderen Allergieauslösern können die Beschwerden das ganze Jahr über bestehen, unabhängig von der Jahreszeit, immer eine gewisse Zeitspanne mit beschwerdenfreien Pausen dazwischen, aber auch beständig an den meisten Tagen.
Hier erfahren sie mehr zu Ursachen, Risikofaktoren, Diagnose und Therapie von allergischem Schnupfen.
Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de;
13.09.2005, aktualisiert am 14.12.2011
Bildnachweis: iStock/pidloe
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