Mit Schnupfen und Husten müssen Sie nicht immer gleich zum Arzt. Manchmal kann ein Besuch in der Praxis aber dennoch ratsam sein
Sie müssen nicht mit jeder Erkältung zum Arzt gehen. In folgenden Fällen ist das jedoch ratsam:
- Wenn Sie eine offizielle Krankmeldung für den Arbeitgeber benötigen (meist ab dem dritten, gelegentlich aber auch schon ab dem ersten Fehltag erforderlich)
- bei Atemnot (kann auf eine Lungenentzündung hinweisen und erfordert rasche Behandlung)
- bei hohem Fieber (mehr als 39°C) bei Erwachsenen: Stark erhöhte Temperatur kann ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion sein
- bei starken Hals- oder Ohrenschmerzen: Diese Beschwerden können auf eine eitrige Mandel- beziehungsweise Mittelohrentzündung hindeuten
- bei starken Muskel- und Gliederschmerzen
- wenn Sie sehr müde und abgeschlagen sind (möglicherweise ein Hinweis auf eine echte Virus-Grippe - siehe „Wissenswertes“)
- wenn sich die Beschwerden nach sieben Tagen nicht gebessert haben
- wenn Husten oder Heiserkeit über mehr als zwei Wochen hinweg bestehen
Mit Säuglingen und kleinen Kindern sollten Eltern generell lieber früher als später einen Arzt aufsuchen. Hilfreich kann es sein, sich am Zustand des Kindes zu orientieren. Ist es sehr schlapp, teilnahmslos oder treten Symptome auf, die darauf hinweisen, dass es sich nicht nur um eine banale Erkältung handelt, ist ein Besuch in der Praxis dringend anzuraten.
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13.09.2005, aktualisiert am 04.10.2011
Bildnachweis: Brand X Pictures/ RYF
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