Jeder kennt es: Oft beginnt alles mit einem leichten Kratzen oder Schmerzen im Hals. Im weiteren Verlauf können zusätzlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit in beinahe jeder erdenklichen Kombination auftreten. Häufig klagen die Erkälteten auch über Kopfweh und sie fühlen sich müde und abgeschlagen.
Fieber (Körpertemperatur über 38°C) tritt sowohl bei akuten bakteriellen wie bei viralen Infekten auf und ist ein natürlicher Bestandteil der Abwehrreaktion. Außer bei – seltener – Neigung zu Fieberkrämpfen ist die Temperaturerhöhung selbst normalerweise harmlos und endet meist mit der erfolgreichen Abwehr des Infekts. Eine Verwendung von „Fieberzäpfchen“ oder ähnlichem ist deswegen in der Regel unnötig (Ausnahmen: siehe Kapitel "Wann zum Arzt?" und "Therapie"). Lediglich zur Behandlung begleitender Beschwerden wie Kopf-, Gelenk- oder Muskelschmerzen ist eine Therapie mit Medikamenten mit Wirkstoffen wie Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (letztere nicht bei Kindern unter 14 Jahren – siehe „Wissenswertes“) sinnvoll.
Komplikationen
Wenn ein viraler Infekt das Immunsystem schwächt, kann es im Verlauf der Erkrankung zusätzlich zu einer Infektion mit Bakterien kommen.
Bei erkälteten Kindern kommt es manchmal zu einer Mittelohrentzündung, die sich durch Ohrenschmerzen äußert. Zu den Komplikationen einer Erkältung zählen außerdem Nasennebenhöhlen- sowie Lungenentzündungen. Letztere sind meist auf eine zusätzliche bakterielle Infektion und nicht auf die Erkältungs-Viren zurückzuführen.
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13.09.2005, aktualisiert am 04.10.2011
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