Erektile Dysfunktion:
Wer zahlt was?

Nicht alles, was hilft, wird auch von den Kassen übernommen

PDE-5-Hemmer
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen seit 2004 nicht mehr für Potenzmittel mit dem Wirkstoff Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil. Auch viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten nicht. Sind jedoch Potenzmittel in den Verträgen nicht ausdrücklich ausgeschlossen, kann es sich lohnen, nachzuhaken.

SKAT und MUSE
Situation wie bei PDE-5-Hemmern.


Vakuumpumpe
Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Kassen übernommen.

 
Psychotherapie
Wird übernommen, solange es um die Behandlung einer psychischen Störung mit analytischer oder tiefenpsychologischer Psychotherapie oder Verhaltenstherapie geht.

 
Penis-Prothese
Weil die Kliniken Zusatzabkommen mit den Kassen haben, werden die Kosten für ein Penis-Implantat (rund 6000 Euro) meist komplett übernommen.

Hilfe bei Erektionsstörungen

Informationen über sexualmedizinische und psychologische Hilfen gibt es beim Zentrum für Partnerschaft und sexuelle Gesundheit (ZPSG)
Bödekerstraße 65, 30161 Hannover
Tel. 05 11/35 77 97-0 (Do 17–18 Uhr)
Internet: www.zpsg.de (GesundheitPro ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten.)

Telefonische Beratung und Broschüren bietet das Informationszentrum Sexualität und Gesundheit (ISG)
c/o Uniklinik Freiburg
Hugstetterstraße 55, 79106 Freiburg
Tel. 01 80/5 55 84 84
(Mo–Fr 10–12 und 15–18 Uhr; 14 Cent pro Minute)
Internet: www.isg-info.de (GesundheitPro ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten.)

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