Bei der erektilen Dysfunktion kann der Mann keine Erektion bekommen oder halten, die für einen Geschlechtsverkehr ausreicht. Der Penis wird nicht hart genug und / oder erschafft schnell wieder. Die Probleme ziehen sich über mindestens sechs Monate hin und treten in mehr als zwei Dritteln der Fälle auf.
Oft entwickelt sich eine erektile Dysfunktion (landläufig "Impotenz") allmählich und tritt sowohl beim Verkehr mit dem Partner als auch bei der Selbstbefriedigung auf. Diese Konstellation deutet auf körperliche Ursachen wie Gefäßveränderungen hin (siehe Kapitel Ursachen). Bei jedem gesunden Mann treten in bestimmten Schlafphasen Erektionen auf. Bleiben sie aus, ist das ein weiterer Hinweis auf körperliche Ursachen.
Kommt es nur in ganz bestimmten Situationen zu Erektionsstörungen und stellen sie sich sehr plötzlich ein – quasi von einem Tag auf den anderen – sind das mögliche (aber keine beweisenden) Zeichen für psychische Auslöser.
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12.06.2009, aktualisiert am 15.05.2012
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