Ist die erkrankte Person ausreichend medizinisch versorgt, sollten alle Mitglieder des Haushalts vorbeugend mit Antibiotika behandelt werden, um eine Verbreitung der Kehldeckelentzündung auszuschließen. Zudem sollten alle Kleinkinder, die engen Kontakt zu dem Erkrankten gepflegt haben, vorbeugend Antibiotika erhalten.
Eine Impfung gegen Haemophilus infleunzae B ist möglich. Das Bakterium kann neben einer Epiglottitis unter anderem auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. Die ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen Haemophilus infleunzae B für alle Säuglinge ab dem dritten Lebensmonat. Erfolge sind bereits sichtbar: Die Zahl der Erkrankungen ist seit der Einführung der Impfung im Jahr 1990 deutlich zurück gegangen.
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06.11.2009, aktualisiert am 02.09.2010
Bildnachweis: W&B/Christine Schneider
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