Gewöhnlich benötigt der Körper relativ wenig Eisen, da er das Eisen aus abgebauten Blutzellen vollständig wiederverwertet. Trotzdem geht immer eine kleine Menge des Spurenelements verloren – zum Beispiel bei Frauen bei der monatlichen Regelblutung oder auch durch Ausscheidung der abgeschilferten Darmzellen über den Stuhl – so dass entsprechend auch Eisen mit der Nahrung aufgenommen werden muss.
Symptome einer Eisenmangelanämie sind eine auffällige Blässe von Haut und Schleimhäuten. Die Haare und Fingernägel können brüchig werden, oft reißt die Haut an den Mundwinkeln ein und manchmal kommt es auch zu Schleimhautschäden im Mundbereich, die dazu führen, dass die Zunge und das Schlucken schmerzen. Auch Müdigkeit und Schwindel können auftreten.
Um eine Eisenmangelanämie festzustellen, entnimmt der Arzt eine Blutprobe und lässt sie im Labor untersuchen. Mit weiteren Untersuchungen prüft er gegebenenfalls, welche Ursache zu dem Eisenmangel geführt hat.
Bei der Behandlung einer Eisenmangelanämie gilt es zunächst, die Ursache des Eisenmangels zu erkennen und zu beseitigen. Gegebenenfalls helfen Eisenpräparate, den Eisenspeicher des Körpers wieder aufzufüllen. Sie werden als Tablette oder Trinklösung eingenommen. In seltenen Fällen muss das Eisen direkt über die Vene zugeführt werden, um die Eisenmangelanämie zu therapieren.