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Eileiterentzündung und Eierstockentzündung:
Diagnose

Die Diagnose einer Eileiter- und Eierstockentzündung stellt in der Regel der Frauenarzt. Eine möglichst frühzeitige Untersuchung verringert das Risiko von Komplikationen

Um eine Eileiter- und Eierstockentzündung zu diagnostizieren, ist neben dem ausführlichen Gespräch eine eingehende Untersuchung durch den Frauenarzt notwendig. Häufig wechselnde Sexualpartner oder gynäkologische Eingriffe, wie das Einsetzen der Spirale, lenken den Verdacht auf eine Adnexitis.

Charakteristisch für eine Adnexitis ist ein so genannter Schiebeschmerz, wenn der Frauenarzt bei der gynäkologischen Untersuchung mit den Fingern gegen den Muttermund drückt. Zur weiteren Diagnostik entnimmt der Arzt einen Abstrich aus der Scheide und dem Gebärmutterhals. Dieser enthält im Fall einer Eileiter- und Eierstockentzündung zahlreiche Entzündungszellen. Auch Bakterien können unter Umständen darin nachgewiesen werden. Durch einen speziellen Abstrich gelingt der Nachweis von Chlamydien. Diese Erreger sind häufig Auslöser einer Adnexitis.



Im Arztgespräch ergeben sich eventuell erste Hinweise für die Diagnose

Bei der Ultraschall-Untersuchung kann der Frauenarzt Flüssigkeitsansammlungen wie Eiter, verdickte Eileiter oder vergrößerte Eierstöcke erkennen. Außerdem ist eine Blut-Untersuchung beim Verdacht auf eine Adnexitis nötig. Liegt eine Eileiter- und Eierstockentzündung vor, sind bestimmte Entzündungswerte im Blut erhöht.

In schweren Fällen kann eine Pelviskopie den Nachweis einer Adnexitis erbringen. Es handelt sich dabei um eine Beckenspiegelung, die einen Eingriff erfordert. Ein feines Instrument (Endoskop) wird über einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke in die Bauchhöhle eingebracht. Über eine Optik lassen sich die Organe im Bereich des Beckens in Augenschein nehmen.



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www.apotheken-umschau.de; 13.09.2005, aktualisiert am 25.05.2011
Bildnachweis: istock/endopack, Fotolia/SyB/2009

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