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Fragen an die Experten:
Eierstockkrebs

Was sind die Risikofaktoren?

Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter. Am häufigsten tritt diese Krebserkrankung im Alter von 55 bis 70 Jahren auf. Daneben ist auch die Anzahl der Eisprünge, die im Leben der Frau stattgefunden haben, entscheidend. Daher senkt die Pille, die den Eisprung unterdrückt, das Risiko, an einem Eierstockkrebs zu erkranken. Sind nahe weibliche Verwandte (also ersten Grades) an Eierstockkrebs erkrankt, besteht ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Frauen, die ein „Brustkrebs-Gen“ tragen, haben ein deutlich höheres Risiko nicht nur an Brustkrebs, sondern auch an Eierstockkrebs zu erkranken. Für diese komplexe Problematik ist der Frauenarzt oder die Frauenärztin sicher die beste Ansprechperson, allein schon wegen der empfohlenen regelmäßigen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.  






Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 22.06.2007, aktualisiert am 26.06.2010

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