Eierstock und Eileiter in einer schematischen Zeichnung
Der Eierstock ist ein Organ, das nur bei Frauen vorkommt. Es ist das weibliche Geschlechtsorgan, in dem die Eizellen reifen und die Geschlechtshormone Progesteron und des Estrogen produziert werden. Sie regeln den Menstruationszyklus und beeinflussen zahlreiche andere Prozesse im weiblichen Körper.
Die Anzahl der Eizellen ist beim Menschen wie bei allen Säugetieren von Geburt an festgelegt (im Gegensatz zu den Spermien bei den Männern, die ab der Geschlechtsreife täglich millionenfach produziert werden). Etwa 400.000 Eizellen haben Mädchen zur Verfügung. Ab der Pubertät reift durchschnittlich einmal alle 28 Tage eine Eizelle. Durch den Follikelsprung (Eisprung) gelangt die Eizelle in den Eileiter und kann dort von Spermien befruchtet werden. Etwa 300 bis 500 Mal kommt es im Leben einer Frau zum Eisprung, bevor mit Beginn der Menopause dieser Vorgang eingestellt wird.
Wie jedes andere Organ des menschlichen Körpers arbeitet der Eierstock nicht immer fehlerfrei beziehungsweise kann erkranken. Zu den wichtigsten Leiden gehören:
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16.03.2010, aktualisiert am 24.02.2011
Bildnachweis: RYF/ iStock/ Hofmeester
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