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Eierstock: Der Ort, an dem Eizellen heranwachsen

Der Eierstock gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen. Hier reifen die Eizellen bis zum Eisprung heran. Aber auch bösartige Erkrankungen können hier entstehen, zum Beispiel der Eierstockkrebs

Eileiter

Eierstock und Eileiter in einer schematischen Zeichnung

Der Eierstock ist ein Organ, das nur bei Frauen vorkommt. Es ist das weibliche Geschlechtsorgan, in dem die Eizellen reifen und die Geschlechtshormone Progesteron und des Estrogen produziert werden. Sie regeln den Menstruationszyklus und beeinflussen zahlreiche andere Prozesse im weiblichen Körper.

Die Anzahl der Eizellen ist beim Menschen wie bei allen Säugetieren von Geburt an festgelegt (im Gegensatz zu den Spermien bei den Männern, die ab der Geschlechtsreife täglich millionenfach produziert werden). Etwa 400.000 Eizellen haben Mädchen zur Verfügung. Ab der Pubertät reift durchschnittlich einmal alle 28 Tage eine Eizelle. Durch den Follikelsprung (Eisprung) gelangt die Eizelle in den Eileiter und kann dort von Spermien befruchtet werden. Etwa 300 bis 500 Mal kommt es im Leben einer Frau zum Eisprung, bevor mit Beginn der Menopause dieser Vorgang eingestellt wird.


Wie jedes andere Organ des menschlichen Körpers arbeitet der Eierstock nicht immer fehlerfrei beziehungsweise kann erkranken. Zu den wichtigsten Leiden gehören:

 

  • Entzündung des Eierstocks (Oopheritis): Kommt häufig im Zusammenhang mit einer Entzündung des Eileiters vor. Macht sich häufig durch Schmerzen im Unterleib bemerkbar.

 

  • Ovarialinsuffizienz: Bezeichnet ganz allgemein eine Unterfunktion der Eierstöcke mit den entsprechenden Auswirkungen (gestörter Menstruationszyklus, Ausbleiben der Menstruation mit einer Verminderung der Fruchtbarkeit der betroffenen Frau bis hin zur Unfruchtbarkeit).

 

  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom): Eine bösartige Entartung des Eierstocks.

 

  • gutartige Tumoren

 

  • Ovarialzysten: Ansammlung von Flüssigkeiten in sackartigen Hohlräumen. Sie erlangen einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern, sind aber meist gutartig.


www.apotheken-umschau.de; 16.03.2010, aktualisiert am 24.02.2011
Bildnachweis: RYF/ iStock/ Hofmeester

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