Um eine allergische Reaktion vom Typ I (etwa auf Blütenpollen oder auf Medikamente) festzustellen, wird unter anderem der Prick-Test verwendet.
Dazu wird die verdächtigte Substanz in gelöster Form tröpfchenweise auf den Unterarm oder den Rücken aufgebracht. Anschließend wird mit einer dünnen Nadel oder Lanzette durch den Tropfen in die Haut gestochen, wodurch die Substanz in die Haut eindringt. Nach 20 Minuten, manchmal nach sechs Stunden wird festgestellt, ob es zu einer Hautreaktion gekommen ist und wie diese Reaktion aussieht. Zur Größenmessung der entstandenen Hauterhebungen ("Quaddeln") stehen verschiedene Schablonen zur Verfügung. Besonders bei so genannten Inhalationsallergenen (die durch Einatmen in den Körper gelangen, zum Beispiel Blütenpollen), ist dieser Test sehr aussagekräftig. Meist werden mehrere Substanzen gleichzeitig getestet. |
| Letzte Aktualisierung: 20.03.2007 (Patricia Herzberger) |
| Autor: Elisabeth Tschachler |
| Experten für diese Seite: Univ. Prof. Dr. med. Werner Aberer (Hautkrankheiten, Allergien) Univ. Prof. Dr. med. Erwin Tschachler (Hautkrankheiten) |
Quelle: surfmed;
13.09.2005, aktualisiert am 16.09.2009
W&B/Jan Greune
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