Diabetes mellitus Typ 2
Ursachen und Risikofaktoren

Veranlagung, Alter und Lebensweise spielen eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit

Familienerbe: Die Anlage zur Zuckerkrankheit steckt zum Teil schon in den Genen

Veranlagung
Haben nahe Verwandte Typ 2 Diabetes, erhöht sich das eigene Erkrankungsrisiko: Ist ein Elternteil betroffen, liegt es bei 30 bis 60 Prozent.

Alter
Mit den Lebensjahren wächst die Wahrscheinlichkeit, Diabetes zu bekommen.

Medikamente
Manche Arzneien, zum Beispiel Kortison-Präparate, können den Ausbruch der Zuckerkrankheit begünstigen.

Die wichtigste Ursache:

Ungesunder Lebensstil
Typ 2 Diabetes ist eine direkte Folge unseres Wohlstandes. Zu fettes und zu üppiges Essen, Übergewicht und Bewegungsarmut sind die entscheidenden Auslöser der Krankheit. Vor allem Fettpölsterchen, die sich am Bauch ansammeln, bringen den Stoffwechsel aus dem Lot. Denn Fettzellen sind mehr als passive Energiespeicher. Sie geben Botenstoffe ans Blut ab und stören damit das ausgeklügelte Hormongleichgewicht des Organismus. Muskel-, Leber- und Fettzellen reagieren in der Folge nicht mehr richtig auf Insulin, der Blutzucker steigt an.

 

Oft gesellen sich zu dieser Insulinresistenz und dem Übergewicht noch zwei weitere ungünstige Komponenten: Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Metabolisches Syndrom nennen Ärzte diese verhängnisvolle Kombination, oder drastischer: Das „tödliche Quartett“. Denn die vier Risikofaktoren erhöhen deutlich die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen.

 


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