Was ist Diabetes?
Diabetes mellitus - auch Zuckerkrankheit genannt - ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das lebenswichtige Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Fehlt es oder wirkt es nicht mehr ausreichend, können die Körperzellen den Energiebaustein Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen, verwerten und speichern. Der Zucker sammelt sich messbar im Blut an, das heißt die Blutzuckerwerte steigen. Der überschüssige Zucker wird mit dem Harn ausgeschieden – so kam die Zuckerkrankheit zu ihrem medizinischen Namen: Diabetes mellitus heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“.
Die große Mehrheit der Diabetiker leidet an Typ-2-Diabetes, dem sogenannten "Alterszucker". Denn schlechte Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel führen bei entsprechender Veranlagung mit der Zeit zu Diabetes mellitus Typ 2. Weil diese Riskofaktoren aber auch bei immer mehr Kindern und Jugendlichen vorhanden sind, erkranken Patienten zunehmend auch in jungen Jahren an diesem Typ.