Kurze depressive Verstimmungen, das heißt über Minuten, Stunden oder einzelne Tage sind den meisten Menschen nicht fremd, zumindest nicht in ihrer leichteren Form. Von Depression im Sinne einer psychischen Störung oder psychischen Erkrankung spricht man, wenn depressive Verstimmung und andere Symptome einer Depression über mindestens 14 Tage anhalten und mit einer deutlichen Beeinträchtigung verbunden sind. Neben depressiver Verstimmung sind die beiden anderen Hauptsymptome der Depression die Antriebsstörung und der Interessensverlust. Antriebsverlust bedeutet, dass alles schwer fällt, man sich zwingen muss, alltägliche Dinge zu verrichten. Unter Interessensverlust versteht man den Verlust von Freude und Interesse an den Dingen, die die einem sonst wichtig sind.
Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor / Chefarzt
Schön Klinik Roseneck, Prien am Chiemsee
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09.03.2009, aktualisiert am 07.06.2011
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