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Wie kommt es zu chronischer Verstopfung?

Wie kommt es überhaupt zu einem trägen Darm? Helfen da nur noch Medikamente? Aus der "Experten-Sprechstunde Verdauungskrankheiten"


Ballaststoffreich essen, genug & gesund trinken, sich täglich bewegen: Auch das ist Therapie für einen trägen Darm

Die Ursachen der Darmträgheit sind vielfältig. Sie reichen von der gewohnheitsmäßigen (habituellen) Verstopfung über einseitige Ernährung, Flüssigkeitsdefizite, Erkrankungen des Verdauungstraktes bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten, zum Beispiel Psychopharmaka.

In der Behandlung stehen Quellmittel ganz im Vordergrund, die den Darm zur Dehnung und damit indirekt zur eigenen Muskelarbeit anregen (etwa Lein- oder Flohsamen, Weizenkleie). Mittel, die den Darm direkt auf Trab bringen, sind ebenfalls hilfreich (Lactulose, Sennesblätter). Im Einzelfall können auch Medikamente eingesetzt werden, die die Darmschleimhaut zur Wasserabsonderung anregen und damit den Stuhl etwas “verflüssigen" (zum Beispiel der Arzneistoff Bisacodyl).

 

Prof. Dr. med. J. F. Riemann
Ehem. Direktor der Med. Klinik C
Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH


Unsere Experten der "Sprechstunde Verdauungskrankheiten" beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 29.10.2007, aktualisiert am 26.05.2011
Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer

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