Wer zu einem Reizdarm neigt, kann das immer wieder bekommen. Reizdarm kann auch eine Form der Abreaktion innerer Spannungen sein. Von daher ist alles, was zum Stressabbau und zur psychologischen Entkrampfung führt, von Nutzen. In der heutigen Zeit wäre das Thema „Entschleunigung“, also der vernünftige Umgang mit Informationen und Zeit, ein wichtiger Aspekt. Auch eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige körperliche Bewegung sind außerordentlich hilfreich. Etwa 30 Prozent der Betroffenen entwickeln einen Reizdarm nach einer akuten Gastroenteritis (Magen-Darm-Infektion), das heißt, die Durchfälle klingen ab, aber die Bauchbeschwerden können bleiben. Der Arzt kann helfen!
Prof. Dr. med. J. F. Riemann
Ehem. Direktor der Med. Klinik C
Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH
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31.10.2007, aktualisiert am 27.12.2010
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