Bei Hämorrhoiden unterscheidet der Arzt vier Schweregrade:
Hämorrhoiden ab dem zweiten Grad kann der Arzt ohne körperlichen Eingriff mit dem bloßen Auge erkennen. Weitere Untersuchungen sind bezüglich des Hämorrhoidalleidens nicht erforderlich. Jedoch sollten andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dazu bieten sich Untersuchungen wie zum Beispiel eine Mastdarmspiegelung (Rektoskopie) an, aber auch eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie) und bestimmte Funktionsuntersuchungen.
Hautfalten am After, sogenannte Marisken, werden des Öfteren mit Hämorrhoiden verwechselt. Häufig sind Hämorrhoiden aber mit einem Vorfall der Haut im unteren Abschnitt des Enddarms und Marisken kombiniert. Außerdem kommen Verschlüsse (Thrombosen) in den unter der Haut gelegenen Analrandvenen vor. Es ist allenfalls die knotige Form solcher Thrombosen, die an Hämorrhoiden denken lassen könnte.
Prof. Dr. med. Alexander Herold
End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim
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26.09.2007, aktualisiert am 26.04.2011
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