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Fragen an die Experten:
Hämorrhoiden – örtliche Therapie

Welche örtlich anwendbaren Medikamente helfen gegen die leidigen Beschwerden bei Hämorrhoiden?


Wasser, Element des Lebens, fördert die Verdauung und hilft so auch bei Neigung zu Hämorrhoiden

Eine physiologische Stuhlregulation – also ballaststoffreiche Ernährung und Trinken von viel Flüssigkeit – ist als Basistherapie vor jeder weiteren Behandlung anzustreben. Von einer örtlichen (lokalen) Behandlung mit Salben, Zäpfchen oder Analtampons ist bei Beschwerden, die ausschließlich auf Hämorrhoiden zurückzuführen sind, wie etwa Blutungen, kein Erfolg zu erwarten. Denn damit würde ja nur das Symptom, aber nicht die Ursache – die Hämorrhoide selbst – behandelt. Allerdings können die genannten Maßnahmen die bei Hämorrhoiden auftretenden Begleitveränderungen wie Entzündung und Schwellung der Afterhaut günstig beeinflussen.

 

 

Prof. Dr. med. Alexander Herold
End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im
persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie.
Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



surfmed/www.apotheken-umschau.de; 26.09.2007, aktualisiert am 29.03.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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