Für Patienten mit Morbus Crohn gibt es keine besonderen Diätempfehlungen. In der Regel können die Betroffenen das essen, was sie vertragen. Versuche, über spezielle Ernährungsformen zu einer positiven Beeinflussung der Krankheit beizutragen, haben nicht überzeugt. Der beste Rat ist, wie gesagt: Der oder die Betroffene soll essen, was ihm oder ihr bekommt.
Bei Hinweisen auf eine Laktoseintoleranz, also eine Milchzuckerunverträglichkeit (Anzeichen sind Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen nach Genuss von Milch und vielen Milchprodukten oder Milchzucker enthaltenden Erzeugnissen) empfiehlt es sich, diese vom Arzt ausschließen zu lassen.
Prof. Dr. med. J. F. Riemann
Ehem. Direktor der Med. Klinik C
Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur
im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie.
Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/www.apotheken-umschau.de; 30.10.2007, aktualisiert am 25.07.2011