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Was ist bei der Selbstuntersuchung der Brust wichtig?

Praktische Tipps zur Selbstuntersuchung der Brust gemäß Ihrer ärztlichen Erfahrung: Worauf kommt es an, vor alllem für Frauen mit hohem Zeitstress? Aus der „Experten-Sprechstunde Brustkrebs“


Frauen, die regelmäßig ihre Brüste selbst untersuchen, entwickeln mehr Feingefühl für mögliche Veränderungen des Gewebes

Empfohlen wird die Selbstuntersuchung einmal pro Monat. 15 Minuten reichen aus, um auf dem Rücken liegend den Arm auf der Seite der untersuchten Brust hinter den Kopf zu legen und die Brust mit der anderen Hand systematisch, zum Beispiel von oben innen nach unten außen langsam und ruhig mit zunehmendem Druck abzutasten. Das heißt: ein Durchgang, an jedem Punkt zunächst mit geringem Druck, dann den Druck steigern. Anschließend noch die Achselhöhle betasten und das Ganze auch auf der anderen Seite tun. Vor den Wechseljahren, also in der fruchtbaren Zeit mit Menstruationen sollte es möglichst immer der gleiche Zeitpunkt pro Monat sein, am ehesten in der ersten Zyklushälfte, also in den ersten Tagen nach der Monatsblutung.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Günter Raab, München, Experte der „Sprechstunde Brustkrebs“, in der Sie viele Fragen und Antworten zu diesem Thema finden.



Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
  

 

 

 

 

 

 



 



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Priv.-Doz. Dr. med. G. Raab, München/www.apotheken-umschau.de; 26.02.2007, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: Banana Stock/RYF

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