Trotz der Möglichkeiten der antihormonellen Therapie und der Behandlung mit Antikörpern sollte in manchen Situationen nicht auf eine Chemotherapie verzichtet werden. Zum Beispiel dann, wenn der Tumor sehr groß ist, biologisch aggressive Eigenschaften aufweist und die Achsel-Lymphknoten mitbefallen sind. Bei Frauen vor den Wechseljahren ist die Chemotherapie meist unumgänglich. Doch gerade bei den sehr jungen Frauen, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, wird derzeit die Möglichkeit untersucht, die Eierstöcke vor den Wirkungen der Chemotherapie zu schützen, um deren Funktion zu erhalten. Auch die Verträglichkeit der Chemotherapie ist durch unterstützende Medikamente heute viel besser als früher.
Priv.-Doz. Dr. med. Günter Raab, München, Experte der „Sprechstunde Brustkrebs“, in der Sie viele Fragen und Antworten zu diesem Thema finden.
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Priv.-Doz. Dr. med. G. Raab, München/www.apotheken-umschau.de;
26.02.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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