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Brustbiopsie: Was bedeutet das?

Was bedeutet eine Brustbiopsie genau? Wann wird welches Verfahren zur Gewebeentnahme empfohlen? Aus der „Experten-Sprechstunde Brustkrebs“


Lassen Sie sich das infrage kommende Biopsieverfahren genau erklären

Grundsätzlich sollte vor jeder Brustoperation wegen eines „Knotens“ das feingewebliche Untersuchungsergebnis einer Gewebeprobe (Biopsie) vorliegen. Wenn es sich um einen verdächtigen Knoten, einen tastbaren Befund, handelt, der auch im Ultraschall- oder Mammografiebild reproduzierbar ist, wird eine Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie durchgeführt. Dabei lassen sich einige Gewebepartikel („Zylinder“) gewinnen, die dann histologisch (feingeweblich) untersucht werden können.
Liegt auffälliger Mikrokalk – eine verdächtige Veränderung im Mammografiebild – vor, ist die stereotaktische Vakuum-Saugbiopsie (zum Beispiel mithilfe des sogenannten "Mammotom" und einer Röntgenvorrichtung) vorzuziehen, da hier sehr viele Gewebezylinder gewonnen werden und das ganze Kalkareal nach Röntgendarstellung sogar entfernt werden kann.

 


Priv.-Doz. Dr. med. Günter Raab, München, Experte der „Sprechstunde Brustkrebs“, in der Sie viele Fragen und Antworten zu diesem Thema finden.



Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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Priv.-Doz. Dr. med. G. Raab, München/www.apotheken-umschau.de; 26.02.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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