Grundsätzlich sollte vor jeder Brustoperation wegen eines „Knotens“ das feingewebliche Untersuchungsergebnis einer Gewebeprobe (Biopsie) vorliegen. Wenn es sich um einen verdächtigen Knoten, einen tastbaren Befund, handelt, der auch im Ultraschall- oder Mammografiebild reproduzierbar ist, wird eine Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie durchgeführt. Dabei lassen sich einige Gewebepartikel („Zylinder“) gewinnen, die dann histologisch (feingeweblich) untersucht werden können.
Liegt auffälliger Mikrokalk – eine verdächtige Veränderung im Mammografiebild – vor, ist die stereotaktische Vakuum-Saugbiopsie (zum Beispiel mithilfe des sogenannten "Mammotom" und einer Röntgenvorrichtung) vorzuziehen, da hier sehr viele Gewebezylinder gewonnen werden und das ganze Kalkareal nach Röntgendarstellung sogar entfernt werden kann.
Priv.-Doz. Dr. med. Günter Raab, München, Experte der „Sprechstunde Brustkrebs“, in der Sie viele Fragen und Antworten zu diesem Thema finden.
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Priv.-Doz. Dr. med. G. Raab, München/www.apotheken-umschau.de;
26.02.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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