Eine frühe Therapie ist entscheidend, da die Erkrankung langsam in die Stadien 2 und 3 fortschreiten kann (siehe Kapitel Symptome). Die Lunge wird ab diesen Stadien unwiderruflich geschädigt, die Symptomatik nimmt zu.
Je nach Stadium besteht die Therapie im Meiden der Ursachen, im Beseitigen oder im Erleichtern der Symptome.
Beseitigen der Ursachen
Am wichtigsten ist es, auf das Rauchen zu verzichten und Schadstoffe zu meiden (siehe auch Kapitel Vorbeugen). Auch Infektherde – beispielsweise eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung – müssen beseitigt werden.
Medikamente
Die medikamentöse Therapie richtet sich vor allem nach dem Schweregrad (siehe Kapitel Symptome):
-Stufe 1, einfache chronische Bronchitis ("Raucherhusten"): Feuchtinhalationen mit in Wasser gelöstem Kochsalz (oder Emser-Salz) können die Symptome lindern.
-Stufe 2, obstruktive chronische Bronchitis: Bei geringem Schweregrad verschreibt der Arzt kurz-wirksame bronchialerweiterende Medikamente (Beta-Sympathikomimetika oder Anticholinergika); bei mittelschwerer und schwerer Bronchialverengung werden langwirkende Beta-Sympathomimetika oder/und Parasympatholytika, eventuell auch deren Kombination eingesetzt.
-Stufe 3, obstruktives Lungenemphysem: eventuell zusätzlich zur Therapie der Stufe 2 Theophillin; eventuell zusätzlich Kortison als Spray, Tablette oder per Infusion. Bei stark verminderten Sauerstoffwerten im Blut ist die Sauerstofflangzeitbehandlung (mindestens über 16 von 24 Stunden) angebracht.
In jedem Stadium:
www.apotheken-umschau.de;
13.09.2005, aktualisiert am 15.05.2012
Bildnachweis: Panthermedia/Katie Neudert
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