Als Hauptrisikofaktoren für ein Harnblasenkarzinom gelten Rauchen und der Kontakt mit bestimmten chemischen Stoffen – den aromatischen Aminen. Die besten vorbeugenden Maßnahmen sind daher: Auf das Rauchen zu verzichten und bei Umgang mit chemischen Substanzen geeignete Schutzkleidung zu tragen.
Die Überlebenschance nach der Diagnose Harnblasenkrebs hängt vom Stadium des Tumors ab. Ein Harnblasenkrebs im Frühstadium Ta hat die beste Prognose. Bei oberflächlichen Karzinomen der Stadien Ta und T1 liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 84 bis 95 Prozent. Ein sogenanntes Carcinoma in situ weist dagegen einen ungünstigeren Verlauf auf.
Wie die Prognose in anderen Stadien der Krankheit ist, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei kommt es insbesondere darauf an, wie sich der Krebs im Einzelfall entwickelt, ob sich Tochtergeschwülste bilden und wo sich diese Metastasen im Körper befinden.
Beschwerden wie Blut im Urin sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären. Er kann feststellen, ob es sich um eine einfache Harnwegsinfektion handelt, oder vielleicht ein Harnblasenkarzinom dahinter steckt. Insbesondere die Ursachen chronischer Blasenbeschwerden sollten regelmäßig vom Urologen abgeklärt werden.
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13.09.2005, aktualisiert am 11.04.2012
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