Bei chronischen Infekten kann ein Ansäuern des Urins (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Methionin oder Vitamin C in einer Dosierung von 2 Gramm pro Tag) sinnvoll sein. Der pH-Wert sollte dabei aber regelmäßig überwacht werden: Entweder durch den Urologen oder auch durch den Patienten selbst mit pH-Teststreifen, die es in der Apotheke gibt. Die Medikamente werden so dosiert, dass kein erhöhtes Risiko der Steinbildung gegeben ist.
Prof. Dr. med. Jens J. Rassweiler, Dr. med. Marcel Hruza
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
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24.05.2007, aktualisiert am 10.08.2011
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