Geistige Aktivität – wie bei einer spannenden Leküre – kann manchmal helfen, von unruhigen Beinen abzulenken
Ein Restless Legs Syndrom kann in der Regel gut behandelt werden. Manchmal lassen die Beschwerden nach einer Weile auch ohne ärztliche Behandlung wieder nach. Wenn Sie an einem RLS erkrankt sind und selbst etwas für sich tun wollen, helfen Ihnen möglicherweise diese Tipps:
• Bewegen Sie sich regelmäßig. Spezielle Gymnastik und Bewegung der Beine, wie Dehnübungen oder Kniebeugen sowie zusätzlich Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren und Wandern, helfen manchmal, die Symptome zu lindern. Jedoch berichten viele RLS-Patienten, dass zu extensive sportliche Betätigung in der Folgenacht vermehrte RLS Beschwerden verursacht.
• Sie können die Symptome zum Teil mit Ihrem Kopf bekämpfen. Finden Sie eine angenehme, spannende Beschäftigung für sich. Die Beschwerden verringern sich oft, wenn Ihre Aufmerksamkeit von etwas anderem abgelenkt ist.
• Wenn es Ihnen schwer fällt sich zu entspannen, können Ihnen vielleicht meditative Bewegungsübungen wie Yoga, Tai-Chi oder Qigong helfen.
• Außenstehende können die Unruhe und das "ständige Umherlaufen" oft nur schwer verstehen. Daher sollten Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte über die Erkrankung und ihre Begleiterscheinungen informieren.
• Wenn Sie sich alleine gelassen und unverstanden fühlen, kann der Austausch mit anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe hilfreich sein. Informationen bietet zum Beispiel die RLS e.V., Deutsche Restless Legs Vereinigung
www.apotheken-umschau.de;
12.01.2010, aktualisiert am 16.12.2011
Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Goodshot
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