Wadenkrämpfe
Ursachen

Eine häufige Ursache nächtlicher Wadenkrämpfe ist eine Überbelastung der Wadenmuskulatur wie bei langen Fußmärschen ohne entsprechendes Training.
Oft treten diese Krämpfe aber auch ohne erkennbare Ursache auf.
Es gibt eine Reihe von Krankheiten und Störungen, die als Auslöser in Frage kommen. Einige davon sind bei weitem nicht so harmlos wie eine Überbelastung der Muskeln. Durchblutungsstörungen wie sie etwa bei Diabetes auftreten, können Wadenkrämpfe hervorrufen. Relativ häufig kommen sie auch als Folge einer Nervenwurzelreizung an den Bandscheiben vor. Störungen des Mineralstoffwechsels kommen ebenso in Frage wie Nierenfunktionsstörungen. Alkoholiker leiden relativ oft darunter.

Vorbeugung
Ausreichend Bewegung und Sport führen zu einer Kräftigung der Muskeln, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Wadenkrämpfen stark herabgesetzt wird.
Wadenkrämpfe in Folge von Überlastung lassen sich meist verhindern, wenn beim Sport oder bei der Arbeit auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet wird bzw. auf eine ausreichend Versorgung mit Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Chloriden.
Da Wadenkrämpfe durch Abkühlung gefördert werden, können sie oft vermieden werden, wenn man die Beine beim Schlafen warm zudeckt. Auch ein Kissen unter den Knien beim Schlafen kann Wadenkrämpfe verhindern. .

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