Damit das Gehirn sehen lernen kann, muss es die Lichtreize unverzerrt aufnehmen können. Sehfehler also rechtzeitig behandeln!
Stabsichtigkeit führt ebenso wenig zur Erblindung wie Kurz- oder Weitsichtigkeit. Starke Stabsichtigkeit von über zwei Zylinderdioptrien kann allerdings, wenn sie im Kindesalter nicht erkannt wird, zu einer später nicht mehr behebbaren Sehschwäche führen, da eine sehr unscharfe Abbildung auf den Sinneszellen der Netzhaut resultiert. Da sich die Verschaltungen von Sinneszellen im Auge und den entsprechenden Arealen im Gehirn nur in der Kindheit ausbilden, führt eine erst im Erwachsenenalter vorgenommene Brillenkorrektur nicht mehr zu einer Bildverbesserung.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
Unsere Experten beantworten in der Sprechstunde "Augen" viele interessante Fragen zu Sehproblemen und Augenkrankheiten.
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03.10.2006, aktualisiert am 26.01.2012
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