Bei der radiären Optikus-Neurotomie (RON) wird ein Einschnitt an der Lederhaut im Bereich der Eintrittsstelle von Sehnerv und Gefäßen ins Auge durchgeführt. Ziel ist es, den venösen Abfluss aus dem Auge zu verbessern und die Bildung von Umgehungsgefäßen (sogenannten Kollateralgefäßen), die die Engstellen umgehen, zu fördern.
Allerdings ist auch dieses Verfahren im Moment noch nicht allgemein anerkannt. Es laufen verschiedene wissenschaftliche Studien zum Effekt dieser Behandlung. Die vorläufigen Ergebnisse lassen jedoch hoffen, hier eine Methode gefunden zu haben, die die Spätfolgen eines Zentralvenenverschlusses eindämmen kann.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
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01.10.2006, aktualisiert am 07.09.2011
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