Bei der Nachtblindheit kann sich das Auge nicht mehr richtig an schlechtere Lichtverhältnisse anpassen, man sieht in der Dämmerung und bei Dunkelheit schlechter. Auch rasche Helligkeitswechsel bereiten Betroffenen Probleme. Beispielsweise, wenn jemand mit dem Auto in einen Tunnel fährt oder einen dunklen Raum betritt.
Meist betrifft dies Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Die Nachtblindheit beginnt schleichend. Erst wenn eine bestimmte Schwelle errecht ist, merkt derjenige, dass er im Vergleich zu anderen Menschen bei Dämmerung oder in der Nacht wesentlich schlechter sieht und sich hilfloser fühlt.
Die vererbte Form der Nachtblindheit kann bereits im Alter von zwei Jahren auftreten. Sie geht oft mit Kurzsichtigkeit und eingeschränktem Gesichtsfeld einher. Die Symptome verschlechtern sich im Laufe des Lebens stetig.
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13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
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