Sklerotische Vorgänge sind nicht allein auf Arterien beschränkt. Es gibt neben dem Ausdruck Arteriosklerose den gleichbedeutenden Begriff Atherosklerose. Der Fachausdruck setzt sich zusammen aus "Atherom" und "Sklerose", womit schlackenartige Ablagerungen auf der inneren Gefäßwand gemeint sind. Dieser Begriff drückt besser aus, dass es auch an den venösen Blutgefäßen zu krankhaften Verhärtungen kommen kann. Das Auge ist das einzige Organ, bei dem der Zustand der Blutgefäße beurteilt werden kann, ohne diese operativ freilegen zu müssen. Es ist sozusagen das Fenster zu den Gefäßen. Insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck, aber auch bei älteren Menschen finden sich oft "sklerotisch" veränderte Gefäße.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
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01.10.2006, aktualisiert am 07.09.2011
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