Die Hornhautverpflanzung ist deshalb vielversprechend, weil in der Hornhaut keine Blutgefäße liegen. Das Risiko einer Gewebeabstoßung ist dadurch gering und es müssen in der Regel keine Medikamente zur Dämpfung des Immunsystems über einen längeren Zeitraum genommen werden. Abstoßungsreaktionen sind jedoch prinzipiell möglich und stellen neben den allgemeinen Operationsrisiken einen weiteren Risikofaktor dar. Eine solche Transplantation kann wiederholt werden, wenn eine Hornhaut des Auges beispielsweise eintrübt.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
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02.10.2006, aktualisiert am 08.09.2011
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