In den meisten Fällen verursachen Bakterien eine Keratitis. In diesem Fall verordnet der Arzt Augentropfen, die Antibiotika enthalten. Diese Mittel hemmen die Vermehrung der Erreger.
Liegt eine Infektion mit Herpes-Viren vor, setzt der Augenarzt meist den Wirkstoff Aciclovir ein. Dieser hilft gegen Herpes-simplex-Viren, aber auch gegen Windpockenviren. Der Arzneistoff kann in einer Kombination aus Augensalbe und Tabletten zum Einnehmen angewendet werden.
Führt ein „trockenes Auge“ zu einer Hornhautentzündung, kommen künstliche Tränen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um spezielle Augentropfen, die das Auge benetzen und damit feucht halten. Dadurch wird der Tränenfilm, der die Hornhautoberfläche schützt, stabilisiert. Diese Tropfen müssen häufig und oft über lange Zeit benutzt werden.
Kommt es zu einem Hornhautgeschwür (Hornhautulcus), erfordert dies eine intensive antibiotische und entzündungshemmende Therapie mit Augentropfen und eventuell auch Tabletten. Der Augenarzt muss die Behandlung genau überwachen. Unter Umständen erfolgt dies in einem Krankenhaus. Bei einem Hornhautulcus handelt es sich in jedem Fall um eine Notfallsituation, da das Auge akut bedroht ist.
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13.09.2005, aktualisiert am 16.08.2011
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