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Hilft "Blutverdünnung" bei einem Augenvenenverschluss?

Warum wird bei einem Augenvenenverschluss nach der Laserverödung zusätzlich eine "Blutverdünnungsbehandlung" durchgeführt? Aus der "Experten-Sprechstunde Augen"


Das Auge schematisch

Die Laserbehandlung wird im Bereich nicht mehr durchbluteter Areale der Netzhaut vorgenommen. Dadurch soll verhindert werden, dass das minderdurchblutete Gewebe Wachstumsfaktoren ausschüttet, die das krankhafte Sprossen neuer Gefäße im Glaskörperraum oder auf der Regenbogenhaut des Auges heraufbeschwören. Der Nutzen einer durchblutungsfördernden Therapie ist nicht wirklich erwiesen und noch umstritten. Trotzdem wird eine solche von vielen Augenärzten mangels Alternativen zur Vorbeugung eines weiteren Verschlusses durchgeführt.

 

Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle


Unsere Experten beantworten in der Sprechstunde "Augen" viele interessante Fragen zu Sehproblemen und Augenkrankheiten.



Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.





surfmed/www.apotheken-umschau.de; 01.10.2006, aktualisiert am 07.09.2011
Bildnachweis: W&B/ Szczesny

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