Gerstenkorn: Diagnose

Da ein Gerstenkorn typische Symptome aufweist, können es auch Laien in der Regel gut erkennen
aktualisiert am 01.04.2015

Wichtig: Bei einem Gerstenkorn nicht an den Augen reiben!

Jupiter Images GmbH/Bananastock

Ein eitriges, schmerzhaftes Knötchen am Lidrand deutet auf ein Gerstenkorn (Hordeolum externum) hin. Obwohl dieses prinzipiell leicht zu erkennen ist, empfiehlt es sich, dennoch bald einen Augenarzt aufzusuchen. Denn hinter den Symptomen können auch andere Augenkrankheiten stecken. Das Gleiche gilt, wenn die Entzündung sich ausbreitet und die Beschwerden zunehmen.

Hat sich die Lidinnenseite entzündet (Hordeolum internum), sind die Anzeichen meist nicht so eindeutig. Oft besteht zu Beginn nur eine noch wenig schmerzhafte Lidschwellung. Der Augenarzt untersucht das betroffene Lid, um den Herd der Entzündung zu erkennen. Tritt zusätzlich oder in Folge eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) auf, erfordert dies weitere Untersuchungen.


Wer öfter ein Gerstenkorn bekommt, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, da Krankheiten wie Diabetes mellitus oder eine geschwächte Immunabwehr eine solche Infektion begünstigen können.

Im Unterschied zum Gerstenkorn schmerzt ein Hagelkorn (Chalazion) normalerweise nicht. Jedoch tritt auch beim Hagelkorn ein Knötchen am Augenlid auf.



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