Die Alterssichtigkeit setzt gewöhnlich etwa ab Mitte Vierzig ein, bedingt dadurch, dass sich die Linse im Auge nicht mehr auf Nah und Fern einstellen kann. Es gibt nun Patienten, die etwas weitsichtig sind und zum Ausgleich beim Sehen in die Ferne bereits einen Teil der Einstellungsfähigkeit der Linse „aufbrauchen“. Wenn solche Menschen beim Sehen in die Ferne keine Brille verwenden, kann es sein, dass sie schon ab Mitte Dreißig eine Lesebrille benötigen. Würden diese Menschen aber eine ausreichende Korrektur für die Ferne tragen, dann wäre es auch in diesen Fällen so, dass die Alterssichtigkeit erst ab Mitte Vierzig eintritt.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
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25.09.2006, aktualisiert am 06.09.2011
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