"Wir fanden einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit dem Auftreten von Asthmaanfällen", sagt Mireku. Luftdruckänderungen spielten dagegen keine Rolle. Besonders, wenn die Luftfeuchtigkeit um 10 Prozent zunahm, wirkte sich dies negativ auf die Kinder aus. Ebenso, wenn die Temperatur um mindestens 12 Grad Celsius anstieg.
"Asthma stellt die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter dar", fügt Richard G. Gower, Präsident des American College of Allergy, Asthma and Immunology (ACAAI), hinzu. Allergologen wüssten schon lange, dass extrem trockenes, nasses oder windiges Wetter das Auftreten von Asthmasymptomen beeinflusst. Die aktuelle Studie würde nun zum ersten Mal beweisen, dass auch Luftfeuchte und Temperatur eine Rolle spielen.