Asthma bronchiale
Symptome

Die Atemnotsanfälle bei Asthma sind relativ charakteristisch. Aber auch ein hartnäckiger trockener Husten kann manchmal auf die Erkrankung hinweisen

Luftnot: Zum Glück helfen Medikamente, das Symptom zu bekämpfen

Der Begriff "Asthma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Keuchen. Das weist bereits auf ein wichtiges Symptom hin: Atemnot, die anfallsartig und bevorzugt in der Nacht auftritt. Zudem können pfeifende oder brummende Geräusche vorwiegend beim Ausatmen auftreten. Auch ein chronischer Husten kann auf Asthma hinweisen. Im akuten Anfall kann es auch zu Herzrasen (Tachykardie) und bei massiver Atemnot zu einer bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut kommen. Dann ist schnellstes Handeln angesagt und es sollte unbedingt der Notarzt alarmiert werden!

 

Die genannten Krankheitszeichen schwanken in ihrer Ausprägung und in ihrem Schweregrad. Weiterhin typisch ist für Asthma, dass die Beschwerden völlig oder zumindest teilweise wieder abklingen und zwar entweder von selbst oder nach Einnahme bestimmter Medikamente. Sie können aber jederzeit erneut wieder in Erscheinung treten. Nach einem beschwerdefreien Zeitraum kann es beispielsweise zu vorübergehenden Perioden mit Husten und Atemnot oder auch zu einem akuten Asthmaanfall kommen.

Komplikationen

Eine gefürchtete Komplikation bei Asthma ist der Status asthmaticus, also der lebensbedrohliche Asthmaanfall, der sich nicht so einfach mit Medikamenten durchbrechen lässt und daher über 24 Stunden und länger anhält. Dabei kann es dazu kommen, dass der Gasaustausch in der Lunge versagt und der Asthmapatient nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt wird. Bei schweren Asthmaanfällen mit starker Luftnot, die sich bei Gabe der vom Arzt verordneten Notfallmedikamente nicht rasch bessert, sollte man daher den Notarzt rufen. Als Folge eines chronischen Asthmas kann es auch zu einer Überblähung der Lungen kommen.

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