Bewegung ist unerlässlich, um die Gelenke gesund zu erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) empfiehlt bei Hüftgelenksarthrose vor allem Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Walking und Aqua-Jogging. Studien haben gezeigt, dass Knorpel ebenso wie Muskeln in jedem Alter aufgebaut werden können – regelmäßiges Training vorausgesetzt. Ansonsten geht die Knorpelmasse wieder zurück. Wer bereits unter Arthrose oder unter chronischen Krankheiten leidet oder schon lange keinen Sport mehr getrieben hat, sollte sich von seinem Arzt beraten und untersuchen lassen, bevor er mit dem Sport beginnt.
Abgesehen von regelmäßiger Bewegung gehören auch das Vermeiden von Fehlbelastungen und Überanstrengungen zu den Maßnahmen zum Schutz der Hüftgelenke. Ebenso wie eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Was gleich zum Abbau von überschüssigen Pfunden überleitet. Denn Übergewicht ist ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung einer Coxarthrose – jedes Kilo zuviel schadet den Hüftgelenken.
Verursacht das Bewegen des Hüftgelenks Schmerzen, wird meist unwillkürlich eine Schonhaltung eingenommen, um die Beschwerden zu reduzieren. Doch beim Versuch, das Hüftgelenk zu schonen, fügt man diesem noch mehr Schaden zu. Denn durch das Meiden bestimmter Bewegungsabläufe kommt es zu Verspannungen der Muskeln am Gelenk. Nach einer Weile beginnen die Muskeln, sich zu verkürzen. Dadurch ziehen sie einseitig am Hüftgelenk, was eine zusätzliche Belastung bedeutet.
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13.09.2005, aktualisiert am 02.02.2012
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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