Wenn die Gefäßwand durch Krankheiten oder Verletzungen geschwächt ist, kann sich ein Aneurysma bilden. Solche Wandschäden entstehen sehr häufig als Folge der Arteriosklerose, landläufig auch als "Arterienverkalkung" bezeichnet. Aber auch durch eine angeborene Fehlbildung der Blutgefäße, Verletzungen der Gefäßwand, Bindegewebsstörungen (wie dem Marfan-Syndrom) oder bakterielle Infektionen wie Syphilis oder Tuberkulose kann es zu einem Aneurysma kommen. Hauptursache für ein Aneurysma der Herzwand ist ein vorangegangener Herzinfarkt.
Verschiedene Risikofaktoren erhöhen die Gefahr für eine Entstehung eines Aneurysmas und/oder treten als Begleiterkrankungen auf:
• Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
• Rauchen
• Hoher Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie)
• Vorkommen von Aneurysmen in der Familie
• Koronare Herzerkrankung (KHK)
• Periphere arterielle Verschlusserkrankung (pAVK)
Männer sind häufiger betroffen als Frauen, ältere Menschen häufiger als Jüngere.
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13.09.2005, aktualisiert am 15.12.2011
Bildnachweis: W&B/Bernhard Limberger
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