Was ist Alzheimer?
Die Alzheimer-Demenz, auch Morbus Alzheimer genannt, ist die bekannteste und
häufigste Form der Erkrankungen, die zu einer Demenz führen. Nach Schätzungen leiden derzeit weltweit etwa 24 Millionen Menschen an der Krankheit, eine Zahl, die Hochrechnungen zufolge innerhalb der nächsten Jahrzehnte noch weiter steigen wird. Dabei existiert offensichtlich zusätzlich eine erhebliche Dunkelziffer an Alzheimer-Fällen. Denn immer noch ist die Erkrankung für Viele ein Tabuthema.
Nach der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) ist die Demenz als
erworbene Störung des Gedächtnisses und des Denkvermögens definiert, die so ausgeprägt ist, dass dadurch
berufliche und/oder private Alltagsaktivitäten beeinträchtigt sind. Die Störung muss laut diesem Klassifikationssystem
seit mindestens sechs Monaten bestehen und
unabhängig von einem Delir, das heißt einem akuten und rückbildungsfähigen Verwirrtheitszustand, sein.