Mehr Energie bringt die zusätzliche Behandlung mit Moxakegeln. Über dem Akupunktur-Punkt wird Heilkraut abgebrannt
Das Wort „Moxa“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Brennen“. Die chinesische Entsprechung ist „Jiu“. Bei der Moxibustion werden aus Beifußkraut geformte Kegel oder Zigarren über den Akupunkturpunkten abgebrannt.
Gebräuchlich ist die indirekte Moxibustion, bei der etwa zwei Millimeter dicke Ingwerscheiben zwischen Haut und Moxakegel liegen. Wie die Akupunktur existiert auch die Moxibustion seit mehreren Tausend Jahren. Gelingt es nicht, mit der Akupunkturnadel dem Körper genügend Energie zuzuführen, kommt die Moxibustion zum Einsatz.
Das erwärmte, abgebrannte Kraut soll den Energiefluss weiter ankurbeln. Sinnvoll ist die Moxibustion vor allem bei durch Kälte und Feuchtigkeit ausgelösten Krankheiten sowie bei Schwächezuständen.
Michael Aust / Apotheken Umschau;
18.08.2008, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: RYF/iStock/Treasuredragon
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