Der Olivenbaum oder Ölbaum (Olea europaea) wächst im Mittelmeerraum. Auffällig sind der knorrige Stamm und die silbrig schimmernden Blätter. Das fruchtig duftende und hoch erhitzbare Olivenöl wird aus dem Fleisch der Steinfrüchte durch Pressung gewonnen.
Es enthält vor allem einfach ungesättigte Ölsäuren, zweifach ungesättigte Linolsäure, Palmitin- und Stearinsäure sowie knapp ein Prozent mehrfach ungesättigte Alpha-Linolensäure. Außerdem ist es reich an zellschützenden antioxidativen Tocopherolen (Vitamin E), den Vitaminen A und K sowie sekundären Pflanzenstoffen.
Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Olivenöl den Spiegel des gefäßschützenden HDL-Cholesterins im Blut erhöht. So wies eine Untersuchung der Universität Mailand eine günstige Wirkung bei Herzerkrankungen und Arteriosklerose nach. Die Naturheilkunde nutzt Olivenöl als Massageöl bei Muskelverspannungen und für die Ölziehkur – eine Mundspülung. In Cremes und Hautölen glätten Linol- und Palmitinsäure die Hornschicht der Haut.
Ute Essig / Apotheken Umschau;
17.08.2010
Bildnachweis: Stockfood Munich GmbH/N. Leser
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