Viele mögen es nicht, es ist irgendwie unheimlich, doch es gehört zum Leben dazu, niemand kommt daran vorbei: das Altern. Seit jeher beschäftigen sich Menschen mit diesem Prozess, versuchen ihn aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Doch geht das überhaupt? Gibt es irgendwo auf dieser Welt tatsächlich den heiligen Gral? Ein Schlüssel für unendliches Leben?
Forscher weltweit untersuchen fieberhaft die Alterung von Menschen, deren Organe und Zellen. Viele Grundlagenerkenntnisse haben sie mittlerweile gesammelt. Doch das Altern aufhalten gelang nicht. Jegliches Versprechen diverser Anti-Aging-Verfahren – seien sie seriös oder nicht – entpuppten sich bisher stets als leeres Versprechen. Vielleicht ist das auch gar nicht möglich, weil die Natur es überhaupt nicht vorgesehen hat. Wir Menschen gehören im Tierreich sowieso schon zu den ältesten Lebewesen. Zudem würde unendliches Leben den Prinzip der Evolution widersprechen.
So altern Menschen
Von Geburt an beginnt der Körper zu altern. Die meisten Zellen haben nur eine begrenzte Lebensdauer – von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten oder Jahren
1/11
Nach etwa drei Jahren haben sich zum ersten Mal im Leben eines Menschen 90 Prozent aller Zellen im Körper einmal erneuert.
2/11
Bis zum Ende der Pubertät befindet sich der Körper im vollen Aufbau. Aber die Stoffwechselprozesse nutzen den Körper auch schon in jungen Jahren ab.
3/11
Ab dem 20. Lebensjahr setzt ein Nachlassen der Reaktionsfähigkeit ein.
4/11
Ab dem 30. Lebensjahr verliert der Körper jährlich 0,5 Prozent Muskelmasse. Auch die Leistunsfähigkeit verschiedener Organe nimmt ab. Körperliche Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit gehen zurück.
5/11
Etwa ab dem 40. Lebensjahr wird der schleichende Abbau sichtbar: Falten zeigen sich, da die Haut elastische und kollagene Fasern sowie Bindegewebszellen verloren hat.
6/11
Das Haar wird dünner und ergraut, da sich weniger Zellen regenerieren.
7/11
Deutlicher Einschnitt bei Frauen rund um das 50. Lebensjahr: die Wechseljahre. Bei Männern lässt die Zeugungskraft nach.
8/11
Die Gelenke fangen an zu verschleißen, Arthrose droht.
9/11
Mit 60 steigt bei vielen der Blutdruck. Das Risiko für zahlreichre Krankheit steigt – darunter Krebs.
10/11
In den folgende Jahren verliert das Gehirn langsam an Masse, Demenz droht. Auch die Sinne lassen nach (Augen, Ohren, Geschmack).
11/11
Solch philosophische Gedankengänge sind aber nur ein Aspekt. Medizinisch gesehen viel interessanter sind die Vorgänge des Alterns, die mit Krankheiten und Schmerz verbunden sind. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebs zum Beispiel sind oft Alterserscheinungen – und wahrscheinlich in gewissem Grad unvermeidbar.
Erfahren Sie alles darüber in der neuen, fünfteiligen Serie auf www.apotheken-umschau.de. Im ersten Teil: Warum manche Menschen so alt werden. In den weiteren Teilen: Was die Forschung über das Altern weiß, warum Anti-Aging-Methoden meist nichts bringen, wie man gesund altert und welche Gedanken sich Jugendliche und Senioren über das Altern machen.
www.apotheken-umschau.de;
13.07.2009, aktualisiert am 11.08.2011
Bildnachweis: Image Source /RYF
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung