Eine Hausstaubmilbenallergie erkennt man an den fast immer ganzjährig bestehenden Symptomen wie Niesen, Augenbindehautentzündungen und Fließschnupfen. Im Winter, wo wir uns zwangsläufig öfter und länger in der Wohnung aufhalten, kann sich das natürlich verstärken. Wer beim Teppichklopfen oder ähnlich heftigen Staubattacken auf die Nasenschleimhaut deren kurzfristige Reizung provoziert, muss noch lange keine Angst vor einer Hausstaubmilbenallergie haben. Normalerweise klingen solche Symptome spätestens nach einem Tag wieder ab. Eine kurze Nasendusche, also das Durchspülen mit etwas Leitungswasser oder Salzwasserlösung (wie sie beispielsweise in Apotheken angeboten wird), kann bei diesen harmlosen, gleichwohl kurzfristig lästigen Symptomen Abhilfe schaffen.
Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Gießen
Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz (Österreich)
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21.01.2007, aktualisiert am 08.09.2011
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