Die Gräserimpftablette ist in Deutschland im November 2006 eingeführt worden, insofern liegen noch keine Erkenntnisse aus längeren Behandlungszeiträumen vor. Nach der derzeitigen Studienlage sind die Erfahrungen jedoch recht vielversprechend. Die Tabletten scheinen weniger Nebenwirkungen zu haben als die Spritzenbehandlung. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche Vorteile die Gräserimpftablette langfristig bringt. Auch die Tatsache, dass nicht mehr gespritzt werden muss, ist sicher ein Gewinn. Bisher gibt es diese Möglichkeit jedoch nur zur Behandlung von Gräserpollen-Allergien; die Freigabe für Kinder ist inzwischen erfolgt. Auch wird bald eine „Milbentablette“ verfügbar sein.
Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Gießen
Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz (Österreich)
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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 21.01.2007, aktualisiert am 26.06.2010