Falls ein bereits nässendes Ekzem besteht, müssen wiederum andere Präparate eingesetzt werden, da dies auch meist für eine Besiedelung der Haut mit einem Krankheitserreger (Bakterien, Pilze) spricht. Hier empfehlen sich Gerbstoff-Präparate, die austrocknend, juckreizlindernd und leicht entzündungshemmend wirken. Gegen die Infektion der Haut mit Bakterien oder Pilzen stehen infektionshemmende Salben zur kurzzeitigen Behandlung zur Verfügung.
Bei einer akuten Verschlechterung der Haut wird der Arzt möglicherweise eine zeitlich befristete Anwendung von Kortison empfehlen. Es wirkt gut gegen den starken Juckreiz und die Entzündung und wird meist in Form von Salben oder Cremes auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Nebenwirkungen sind bei kurzzeitigem Einsatz äußerst selten zu befürchten.
Dr. med. Cornelia Czap, München
Prof. Dr. med. Walter Dorsch, München
Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
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