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Ist auch Epinephrin zum Inhalieren gegen einen allergischen Schock sinnvoll?

Hat es Sinn, zusätzlich zum injizierbaren Adrenalin auch Epinephrin zum Inhalieren (Zerstäuber) mit sich zu führen und bei geringsten Anzeichen von Atemnot als erstes einzusetzen? Aus der "Experten-Sprechstunde Allergien"


Ein allergischer Schock ist ein Notfall

Ja, das ist auf jeden Fall sinnvoll, da inhalatives Epinephrin zunächst genauso schnell wirkt, aber in kleineren Dosen verabreicht wird und damit der Kreislauf weniger belastet wird. Die Reihenfolge, in der die Notfallmedikamente eingenommen werden sollen, ist meistens: zuerst das Antihistaminikum, dann Kortison, dann Epinephrin oder Adrenalin. In den meisten Fällen reicht das Antihistaminikum (Tropfen zum Einnehmen) schon aus. Patienten, bei denen es schon einmal zu einer Schockreaktion gekommen ist, sollten aber immer alle Medikamente einnehmen. Bei Verschlechterung wegen der Schockgefahr den Notarzt alarmieren oder sich von Begleitern sofort in die nächstgelegene Klinik bringen lassen.

 

Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Gießen
Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz (Österreich)


Die Experten der „Sprechstunde Allergien“ beantworten zahlreiche interessante Fragen zu diesem Thema.


Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 21.01.2007, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: Stockbyte/RYF

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