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Allergien: Hauttests riskant?

Wie groß ist die Schockgefahr bei Hauttests im Rahmen der Allergiediagnostik? Aus der "Experten-Sprechstunde Allergien"


Bei allergischen Hauttests ist das Schockrisiko in der Regel ausgesprochen gering

Die Gefahr ist grundsätzlich gegeben, aber sehr gering. In Deutschland ist in den letzten Jahren kein einziger Fall aufgetreten, bei dem ein solcher Schock im Rahmen eines Hauttests zum Tod geführt hätte. Einzelne Todesfälle kamen vor einigen Jahren in England vor; es waren Situationen, in denen sich Ärzte, die nicht in Allergologie ausgebildet waren, falsch verhalten hatten. Sehr leichte Reaktionen sind insbesondere bei Testungen auf Insektengift möglich, werden jedoch meistens schnell vom behandelnden Arzt erkannt, der dann rasch die entsprechenden Gegenmittel (unter anderem ein Antiallergikum) verabreichen kann. Bei dem so genannten Pflastertest kommen – von extremen Ausnahmefällen abgesehen – keine Schockreaktionen vor.

 

Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Gießen
Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz (Österreich)


Die Experten der „Sprechstunde Allergien“ beantworten zahlreiche interessante Fragen zu diesem Thema.


Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




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surfmed/www.apotheken-umschau.de; 21.01.2007, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: W&B/Jan Greune

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