Die Gefahr ist grundsätzlich gegeben, aber sehr gering. In Deutschland ist in den letzten Jahren kein einziger Fall aufgetreten, bei dem ein solcher Schock im Rahmen eines Hauttests zum Tod geführt hätte. Einzelne Todesfälle kamen vor einigen Jahren in England vor; es waren Situationen, in denen sich Ärzte, die nicht in Allergologie ausgebildet waren, falsch verhalten hatten. Sehr leichte Reaktionen sind insbesondere bei Testungen auf Insektengift möglich, werden jedoch meistens schnell vom behandelnden Arzt erkannt, der dann rasch die entsprechenden Gegenmittel (unter anderem ein Antiallergikum) verabreichen kann. Bei dem so genannten Pflastertest kommen – von extremen Ausnahmefällen abgesehen – keine Schockreaktionen vor.
Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Gießen
Univ.-Prof. Dr. Werner Aberer, Graz (Österreich)
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21.01.2007, aktualisiert am 26.06.2010
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